Chronik: Nürnberg

Randale und rassistische Sprüche

Am Abend des 31.01.2023 zeigte ein Mann wiederholt den Hitlergruß in einem Schnellimbiss im Nürnberger Norden. Gegen 19:15 Uhr betrat der 40-jährige Mann einen Schnellimbiss am Friedrich-Ebert-Platz und begann die anwesenden Gäste sowie die Mitarbeiter mit unflätigen und rassistischen Parolen zu beleidigen. Zudem zeigte der 40-Jährige wiederholt den Hitlergruß und schrie hierzu jeweils „Sieg Heil“. Nachdem Beschäftigte des Imbisses den Mann des Geschäfts verwiesen, schlug dieser gegen die Fensterscheibe, sodass er letztendlich von einem weiteren Gast in Richtung der nahegelegenen U-Bahn-Haltestelle geschoben wurde.

Quelle: Nordbayern

Hitlergruß und Aggressionen in der Diskothek

Am 22.01.2023 wurden Mitarbeiter einer Diskothek im Nürnberger Stadtteil Hasenbuck gegen Mitternacht auf einen Gast aufmerksam, der lautstark „Heil Hitler“ rief, hierzu den Hitlergruß zeigte und Gäste und Securitypersonal rassistisch beschimpfte. Die Mitarbeiter verständigten daraufhin die Polizei, welche den aggressiven Tatverdächtigen vor Ort vorläufig festnahm. Der 40-jährige Mann muss sich nun wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen strafrechtlich verantworten. 

Quelle: Polizei

Rassistisch beleidigt und geschlagen

Am 06.10.2022 ist eine 17-jährige Schülerin im Aufzug am Nürnberger Hauptbahnhof in eine Auseinandersetzung mit drei Fahrgästen geraten. Dabei wurde sie von einer der Frauen rassistisch beleidigt und mit Fäusten geschlagen. Am Bahnsteig angelangt drohte die Betroffene damit die Polizei zu rufen. Daraufhin wurde sie erneut geschlagen und gekratzt. Als die Polizei eintraf waren die Angreifer*innen nicht mehr anwesend.

Quelle: nordbayern.de

Rassistischer und queer-feindlicher Drohbrief

Ein Nürnberger Friseur erhielt am 31.10.2022 einen Drohbrief. Darin äußert sich eine Frau ihm gegenüber queer-feindlich, seinen Mitarbeitenden gegenüber rassistisch und spricht außerdem von Entführungsgedanken. Der Friseurmeister äußert sich zum Vorfall folgendermaßen: „Ich bin in der SPD, lebe seit 30 Jahren schwul, bin verheiratet, engagiere mich sozial und stehe in der Öffentlichkeit. All das macht mich zum Hassobjekt von irgendwelchen Ideologen“. Bereits in der Vergangenheit hatte er diesbezüglich Hassbriefe erhalten, unter anderem auch von der AfD.

Quelle: franken.de

Streit am Nürnberger Hauptbahnhof

Am 22.06.22 wurde am Nürnberger Hauptbahnhof ein 30-Jähriger Mann festgenommen, der einen Hitlergruß gezeigt hat. Er war mit einer anderen Person in Streit geraten; warum sie aneinandergerieten ist noch unklar. Den Mann erwartet eine Strafe wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen.

Quelle: SZ

LGBTIQ*-feindlicher Angriff

Am 27.06.22 verabschiedet sich ein junger Mann am Nürnberger Hauptbahnhof von seinem Partner. Danach wird er von einem unbekannten Mann aggressiv und LGBTIQ*-feindlich auf die Situation der Verabschiedung angesprochen und vom Täter geschubst. Passant*innen beobachten den Angriff, reagieren jedoch nicht. Der Betroffene äußert sich in einem Tweet zu dem Vorfall: „Ich bin an einem Punkt angekommen wo ich keine Lust mehr habe, mir Gedanken zu machen, wenn ich mit meinem Freund in der Öffentlichkeit unterwegs bin. (…) Es darf nicht totgeschwiegen werden, dass Homophobie immer noch ein großes Problem ist. Es reicht einfach“.

Quelle: Nordbayern

Rassistische Beleidigungen auf einem Supermarktparkplatz

Herr G. ist am 17.03.2022 mit seinen Kindern einkaufen. Seine Frau wartet währenddessen auf dem Parkplatz und wird dort aus dem Nichts von einer Passantin massiv rassistisch beschimpft und beleidigt. Sie will keine Anzeige erstatten, auf Grund vorheriger Erfahrungen mit der Polizei. Sie denkt, dass sich dadurch nichts verändern wird.

Durch den Vorfall ist Frau G. psychisch stark belastet.

Quelle: Betroffene

Reichsbürgerin bedroht Nachbarin

Eine Reichsbürgerin bedroht eine Nachbarin nach einem Streit mit einem Messer und einem Pfefferspray. Sie verschanzt sich in der Wohnung und gibt gegenüber der anrückenden Polizei an, im Besitz von Waffen zu sein.

Quelle: Nordbayern

Antisemitische und rassistische Drohschreiben

Ein 57-jähriger Mann verschickt seit 2016 antisemitische und rassistische Drohschreiben an zahlreiche Personen in Mittelfranken. Den Betroffenen wurde teilweise mit Mord gedroht. Die Polizei nimmt den Mann am 15. Januar fest.

Quelle: Merkur