Zwischen dem 19. und 21. November 2022 haben Unbekannte in das Schaufenster eines Geschäfts ein ca. 15×15 cm großes Hakenkreuz geritzt.
Quelle: Polizei
Zwischen dem 19. und 21. November 2022 haben Unbekannte in das Schaufenster eines Geschäfts ein ca. 15×15 cm großes Hakenkreuz geritzt.
Quelle: Polizei
Am Freitag den 04.11.2022 wurde einem 46-Jährigen Mann der Zutritt zum Klinikum Forchheim verweigert, weil er sich nicht an die Hygienevorschriften gehalten hat. Daraufhin hat er den Hitlergruß gezeigt, äußerte rechte Parolen und schlug einem Angestellten gegen den Kopf, wodurch dieser verletzt wurde. Der Täter flüchtete in seinem Auto, konnte aber ermittelt werden.
Quelle: Nordbayern.de
Am 06.10.2022 ist eine 17-jährige Schülerin im Aufzug am Nürnberger Hauptbahnhof in eine Auseinandersetzung mit drei Fahrgästen geraten. Dabei wurde sie von einer der Frauen rassistisch beleidigt und mit Fäusten geschlagen. Am Bahnsteig angelangt drohte die Betroffene damit die Polizei zu rufen. Daraufhin wurde sie erneut geschlagen und gekratzt. Als die Polizei eintraf waren die Angreifer*innen nicht mehr anwesend.
Quelle: nordbayern.de
Ein Nürnberger Friseur erhielt am 31.10.2022 einen Drohbrief. Darin äußert sich eine Frau ihm gegenüber queer-feindlich, seinen Mitarbeitenden gegenüber rassistisch und spricht außerdem von Entführungsgedanken. Der Friseurmeister äußert sich zum Vorfall folgendermaßen: „Ich bin in der SPD, lebe seit 30 Jahren schwul, bin verheiratet, engagiere mich sozial und stehe in der Öffentlichkeit. All das macht mich zum Hassobjekt von irgendwelchen Ideologen“. Bereits in der Vergangenheit hatte er diesbezüglich Hassbriefe erhalten, unter anderem auch von der AfD.
Quelle: franken.de
Über einen Zeitraum von zwei Monaten im Juli und August 2022 haben bisher unbekannte Täter*innen mindestens sieben Mal Ausstellungsstücke des Kunstwettbewerbs „ErinnerungsRÄUME“ beschädigt oder gestohlen. Der Wettbewerb mit dem Untertitel “Orte des Leidens und der Verbrechen – Verpflichtung zur Menschlichkeit” wurde vom Verein Dokumentationsstätte KZ Hersbruck ausgerufen und soll an das ehemalige Konzentrationslager in Hersbruck erinnern. 40 Künstler*innen und Schulen nahmen an dem Kunstprojekt teil – viele von ihnen mit Skulpturen und Objekten. Diese wurden an fünf verschiedenen Orten in Hersbruck und Umgebung ausgestellt. Der Projektleiter des Wettbewerbs Klaus Petersen äußerte sich in einem ersten Statement: „Wir gehen davon aus, dass die Beschädigungen und Zerstörungen an den Kunstwerken kein Zufall oder bloßer Vandalismus ist, sondern eine gezielte Aktion. Wir setzen dem das große Interesse und die Unterstützung vieler Menschen in Hersbruck und Umgebung entgegen. Und wir wünschen uns auch Gespräche mit Menschen, die ablehnend diesem Projekt gegenüberstehen“. Beim letzten bekannten gestohlenen Kunstwerk handelt es sich um Werke des Künstlers Adam Cmiel. Er wollte im Happurger Gemeindeteil Schupf mit verschiedenfarbigen Steinen auf Stangen im Wald auf die Opfer des Faschismus aufmerksam machen.
Quelle: ErinnerungsRäume , www.n-land.de
Am 17.10.2022 entdeckte ein Kommunalpolitiker der Grünen auf seinen Mülltonnen bedrohliche und beleidigende Schriftzüge. Aufkleber mit Umweltschutzbezug, die der Politiker auf seinen Mülltonnen angebracht hatte, wurden durchgestrichen und auf zwei Mülltonnen wurde eine rechte Beleidigung geschrieben. Der Betroffene und seine Familie fühlen sich dadurch bedroht.
Quelle: Betroffener
In Simbach am Inn wurden in der Nacht vom 31.08.22 auf den 01.09.22 zwischen 23:00 und 3:30 Uhr durch einen unbekannten Täter mehrere Schriftzüge an einer Geflüchtetenunterkunft am Bahnhofsplatz angebracht. Neben rassistischen und extrem rechten Parolen wurden dort sowie an einem weiteren Gebäude in der Adolf-Kolping-Straße zudem mehrere Hakenkreuze angebracht. Die Kripo Passau hat die Ermittlungen wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen sowie Sachbeschädigung aufgenommen und sucht nach Zeug*innen. In Simbach am Inn kommt es gehäuft zu Bedrohungen und Angriffen auf Geflüchtetenunterkünfte.
Quelle: Polizeimeldung
Am 01.09.2022 wurde eine Jugendliche im Zug von einem Zugbegleiter mehrfach darauf hingewiesen ihren Mund-Nase-Schutz ordnungsgemäß zu tragen. Am Bahnhof Sonthofen eskalierte die Situation, nachdem der dort wartende Vater hinzukam und versuchte dem Zugbegleiter die Maske vom Gesicht zu reißen, nach ihm zu schlagen und bedrohte ihn verbal. Die Polizei nahm vor Ort eine Anzeige wegen Bedrohung, versuchter Körperverletzung und Sachbeschädigung auf.
Quelle: Polizeimeldung
Am 24.09.2022 ist es während einer Veranstaltung auf der Mühleninsel zu einem queer-feindlichen Vorfall gekommen, bei dem einer teilnehmenden Person von mehreren Personen eine Regenbogenflagge entrissen und anschließend angezündet wurde.
Quelle: Polizeimeldung
Über den Zeitraum von einem Jahr zwischen September 2021 und September 2022 wurden auf dem jüdischen Friedhof in Heiligenstadt im Landkreis Bamberg Grabsteine geschändet. Bislang unbekannte Täter rissen fünf Grabsteine aus dem Boden und stießen diese gewaltsam um. Außerdem entfernten sie Wegmarkierungen. Am 30.08.22 wurde der Polizei Bamberg-Land konkret mitgeteilt, dass erneut Grabsteine beschädigt wurden. Eine politisch motivierte Tat wird auch von der Kriminalpolizei Bamberg nicht ausgeschlossen, weshalb weitere Ermittlungen aufgenommen werden.
Quelle: Polizeimeldung
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