Wir erinnern an Klaus Peter Beer, der in der Nacht zum 07.09.1995 in Amberg von zwei Neonazis körperlich angegriffen und schwer verletzt in die Vils geworfen wurde.
Klaus Peter Beer wurde aus LGBTIQ*-feindlichen Motiven heraus ermordet. Erst seit Anfang 2021 wird er offiziell als Opfer rechtsmotivierter Gewalt anerkannt.
Lange Zeit wurde in der Stadt Amberg über den rechten Mord geschwiegen. Erst 15 Jahre nach der Tat wurde eine Gedenktafel für Klaus Peter Beer angebracht. Die Gedenkkundgebung, in deren Rahmen die Gedenktafel übergeben wurde, wurde von ca. 40 rechten Akteur*innen gestört. Die Gedenktafel wurde nach drei Tagen von Unbekannten entfernt – zurück blieb ein Aufkleber der seit 2014 verbotenen rechten Organisation „Freies Netz Süd“.
Erst seit April 2022 erinnert wieder eine Gedenktafel an Klaus Peter Beer. Die Initiative @buendnisgegendasvergessen hatte sich über Jahrzehnte bei der Stadt Amberg dafür eingesetzt. 2022 veröffentlichte das Bündnis die umfassende Broschüre „In Gedenken an Klaus Peter Beer. Neonazistische Gewalt und antifaschistisches Erinnern in Amberg“, die mit dem renommierten Antirassismus-Preis „Die Gelbe Hand“ ausgezeichnet wurde.
07. September um 15:00 Uhr – Marktplatz in Amberg – Kundgebung & Demo.
Organisiert vom @buendnisgegendasvergessen.
Mit einer Kundgebung und Demo möchte das Bündnis an den Mord an Klaus-Peter Beer vor 30 Jahren erinnern.










