Mittwoch, 10.09.2025 um 9:15 Uhr, Landgericht Ingolstadt (Sitzungssaal 011, EG), Auf der Schanz 37
Hintergrund
Am 20.05.2024 wurden drei iranische Studierende in Eichstätt am helllichten Tag rassistisch beleidigt, bedroht und körperlich angegriffen. Die körperlichen Angriffe zogen teilweise Frakturen im Gesicht und einen Krankenhausaufenthalt nach sich. Dazu litten die Betroffenen nach dem Angriff an Symptomen einer posttraumatischen Belastungsstörung. Sie hatten Angst sich alleine im öffentlichen Raum in Eichstätt zu bewegen, einkaufen zu gehen und mussten teilweise ihr Studium pausieren.
Folgen des Angriffs
Die Betroffenen wollen sich durch die rassistische Tat jedoch nicht einschüchtern lassen. Deshalb treten sie bei der Gerichtsverhandlung als Nebenkläger*innen auf, um eine aktive Rolle im Strafverfahren einnehmen zu können, für ihre Rechte einzustehen und dem rassistischen Tatmotiv Nachdruck zu verleihen.
Am 10.09.2025 um 9:15 Uhr findet die Gerichtsverhandlung im Landgericht Ingolstadt (Sitzungssaal 011, EG) statt.
Wir von der Beratungsstelle B.U.D. Bayern unterstützen den Wunsch der Betroffenen und rufen zur solidarischen Prozessbeobachtung auf!
Zeichen der Solidarität
Eine solche Prozessbeobachtung kann dazu führen, dass zahlreiche solidarische Menschen den Sitzungssaal füllen, die Betroffenen sich weniger allein gelassen fühlen und das vorhandene öffentliche Interesse auch vor Ort noch einmal sichtbar wird. Für die Betroffenen ist dies ein wichtiges Zeichen der Solidarität.
Pressekontakt:
pr@bud-bayern.de




