Aufruf im April
Wir von B.U.D. riefen ursprünglich im April zur solidarischen Prozessbeobachtung über unsere Netzwerke und Social Media Accounts auf. Die Verhandlung wurde seitdem mehrmals vorschoben und fand nun am 25.09.2025 statt.
Hintergrund
J. wird beschuldigt seine Arbeitskollegin angegriffen zu haben. Doch das Gegenteil ist der Fall: J. wird seit fast zwei Jahren von dieser Person rassistisch beleidigt und gemobbt, sowie letzten Sommer von ihr angegriffen. Obwohl weitere Arbeitskolleg*innen den Vorfall gesehen haben, wurden diese Aussagen von der Polizei nicht angemessen gewürdigt. So musste J. sich nun am Donnerstag, 25.09.2025, als Angeklagter vor Gericht verantworten.
Urteil: FREISPRUCH!
Nach ca. zweistündiger Beweisaufnahme hat das Amtsgericht Weiden J. freigesprochen und die vermeintliche Geschädigte muss nun mit einem Ermittlungsverfahren wegen Falschaussage rechnen.
Vielen Dank!
Wir bedanken uns für die solidarischen Menschen, die den Aufruf geteilt haben und vor Ort waren, speziell auch bei den Supporter*innen vom Oberpfälzer Bündnis für Toleranz und Menschenrechte, die trotz des mehrfach verschobenen Termins mit dabei waren!
Zeichen der Solidarität
Die solidarische Prozessbeobachtung ist ein Zeichen der Solidarität. Betroffene Personen fühlen sich dadurch weniger allein während der Verhandlung und das öffentliche Interesse wird vor Ort noch einmal sichtbar gemacht. Dies zeigte sich auch, in dem die Medien darüber berichtet haben.
Unterstützung
Daher unterstützen wir grundsätzlich den Wunsch von Beratungsnehmenden, einen Aufruf zu einer solidarischen Prozessbeobachtung zu starten.
Wir freuen uns über euren Support, egal ob vor Ort oder mit dem Teilen des Aufrufs.
Quellen
- https://www.onetz.de/oberpfalz/weiden-oberpfalz/us-amerikaner-freigesprochen-stattdessen-rassismusvorwuerfe-gegen-pflegefachkraft-id5194133.html
- https://www.oberpfalzecho.de/beitrag/ungewoehnliche-verhandlung-bud-ruft-im-vorfeld-zu-solidaritaet-mit-angeklagtem-auf
Pressekontakt: pr@bud-bayern.de



