Auszüge aus der Pressemitteilung des VBRG:
Die Beratungsstellen des Verbands der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG) haben im Jahr 2025 bundesweit 3.167 rechts, rassistisch und antisemitisch motivierte Angriffe dokumentiert. Damit bleibt die Zahl der Gewalttaten auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Insgesamt waren 4.298 Menschen betroffen. Der VBRG warnt vor einer fortschreitenden Normalisierung rechter Gewalt und fordert entschlossene politische Maßnahmen zum Schutz Betroffener.
Im Durchschnitt wurden 2025 täglich zwölf Menschen Opfer rechter, rassistischer oder antisemitischer Gewalt. Mehr als die Hälfte aller dokumentierten Angriffe war rassistisch motiviert. Zwei Menschen wurden infolge rechter Gewalt getötet. Die Zahlen basieren auf dem Monitoring der unabhängigen Fachberatungsstellen des VBRG in 13 Bundesländern.
„Als Beratungsstellen stellen wir eine zunehmende Normalisierung rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in unserer Gesellschaft fest. Bedrohungen und Angriffe auf die körperliche Unversehrtheit zeigen sich längst nicht nur in gravierenden Gewalttaten. Sie begegnet Betroffenen zunehmend im Alltag – auf der Straße, am Arbeitsplatz, in der Schule oder in der Nachbarschaft.“
Judith Porath, Geschäftsführung Opferperspektive
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