Pressemitteilung VBRG 12.09.2025
„Das reale Ausmaß rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalttaten wird durch das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter nur unvollständig und uneinheitlich erfasst. Das zeigt eine aktuelle Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage zur politisch motivierten Kriminalität rechts (PMK-rechts) der Bundestagsabgeordneten Clara Bünger (Die Linke)[1]. Ein Vergleich mit dem Monitoring unabhängigen Opferberatungsstellen verdeutlicht in der Mehrzahl der Bundesländer dramatische Abweichungen. Die Bundesländer mit den höchsten Fallzahlen rechter Gewalttaten pro 100.000 Einwohner:innen im Monitoring der Opferberatungsstellen[2] sind nur teilweise identisch mit den Bundesländern, die das BKA als die fünf Spitzenreiter unter 16 Bundesländern ausweist: Berlin (Reach Out & RIAS Berlin: 9,99 / BKA 2,42), Hamburg (empower: 9,5 / BKA: 6,24), Sachsen-Anhalt (Mobile Opferberatung: 8,3 / BKA: 4,96), Mecklenburg-Vorpommern (LOBBI 6,59 / BKA: 7,2 , Brandenburg (Opferperspektive: 5,99 / BKA: 4,42 ), Thüringen (ezra: 5,82 / BKA: 6,3) und Sachsen (RAA SUPPORT: 5,25 /BKA 3,06).“
Kontakt
VBRG e.V. – Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V.
Web: www.verband-brg.de
E-Mail: info@verband-brg.de
Tel. 030 – 33859577
Die komplette Pressemitteilung kann hier gelesen werden:
https://verband-brg.de/unvollstaendige-erfassung-in-polizeistatistiken-verschleiert-anstieg-und-ausmass-rechter-rassistischer-und-antisemitischer-gewalt/




