Chronik: Ingolstadt

Rassistisch motivierter Angriff in Regionalzug: Frau in Ingolstadt geschlagen

Rassistisch motivierter Angriff in Regionalzug: Frau in Ingolstadt geschlagen

Am 04.09.2025 wurde eine 39-jährige Frau während einer Zugfahrt von Nürnberg nach Ingolstadt Ziel eines rassistisch motivierten Angriffs. Nach Angaben der Polizei begann ein 29-jähriger Mann, rassistische und diskriminierende Aussagen zu tätigen. Als die Frau ihn aufforderte, diese Äußerungen zu unterlassen, reagierte er mit massiven Beleidigungen und schlug ihr zweimal mit der Faust ins Gesicht.

Mitreisende griffen beherzt ein und hielten den Angreifer bis zum Eintreffen der Polizei fest. Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet. Der Zug stand zu diesem Zeitpunkt am Hauptbahnhof Ingolstadt.

Der Angriff zeigt erneut, wie schnell aus rassistischen Äußerungen körperliche Gewalt werden kann und wie wichtig solidarisches Handeln im öffentlichen Raum ist. Die betroffene Frau wurde durch ihr couragiertes Eingreifen selbst Ziel der Gewalt, weil sie sich gegen menschenfeindliche Aussagen stellte.

Quelle:

Verlag Nürnberger Presse
https://www.nn.de/region/fausthiebe-ins-gesicht-nach-rassismus-vorwurf-mann-schlagt-frau-in-zug-aus-nurnberg-1.14822049

Rassistisch motivierter Angriff in Regionalzug: Frau in Ingolstadt geschlagen

Rechte Symboliken und bedrohliche Provokationen im Jugendtreff

Mitarbeitende eines Jugendtreffs finden nach dem Wochenende vom 01.08. – 03.08.2025 neben dem Haupteingang die – vermutlich mit einem Sturmfeuerzeug eingebrannte – Jahreszahl 1945 sowie ein Hakenkreuz und den Namen einer Mitarbeiterin an der Hauswand.

Die gleichen Symboliken und der Name wurden auch in einem Holztisch bemerkt, der sich auf dem Vorplatz des Jugendtreffs befindet; ebenfalls eingebrannt. Die Mitarbeitenden vermuten, dass es jugendliche Besucher*innen des Jugendtreffs sein könnten, da es am 01.08.2025 tagsüber im Treff noch ein Gespräch zu rechten und verfassungswidrigen Symboliken und der Strafbarkeit u.a. des Hitlergrußes gegeben habe. Das Team vermutet daher eine persönliche Provokation der Mitarbeiterin und sieht das Wohlbefinden und die Sicherheit einiger Jugendtreff-Besucher*innen und der Mitarbeitenden in Gefahr.

Quelle: Betroffene Mitarbeiterin