Chronik: Erlangen

Queer-feindliche und rassistische Bedrohungen

Am 10.07.2022 fuhr ein junger Mann in der S-Bahn Richtung Erlangen. Vor ihm saß ein Mann, der sich immer wieder nach ihm umdrehte und ihn aggressiv anstarrte. Als der Betroffene den Täter darauf hinwies aufzuhören und sich an einen anderen Platz zu setzen, beleidigte dieser den jungen Mann massiv queer-feindlich und rassistisch und drohte ihm mit dem Tod. Die Polizei wurde hinzugezogen und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Nordbayern

Antisemitische Bedrohungen in der direkten Nachbarschaft

Am Abend des 10.03. 2022 findet der Bewohner eines Mehrfamilienhauses einen noch glühenden Pizzakarton vor seiner Wohnungstüre vor. Laut Medienbericht ermittelt die Polizei wegen Brandstiftung. In den darauffolgenden Tagen schmiert eine unbekannte Person eine antisemitische Parole an die Wohnungstür des jungen Mannes. Auch dieser Vorfall wird zur Anzeige gebracht. Daraufhin verlässt der junge Mann mit seiner Partnerin vorübergehend die Wohnung, da sie sich dort nicht mehr sicher fühlen. Am 29.03.2022 bemerken Anwohner*innen Brandspuren und Heißkleberreste an eben dieser Tür. Sie informieren die Polizei. Diese kommt, trifft jedoch niemanden an, da die betroffenen Personen bis auf Weiteres nicht vor Ort sind.

Am 28.04.2022 kehrt der junge Mann in die Wohnung zurück und bemerkt Einbruchspuren rund um das Türschloss. Die Polizei hat den Ort bereits wieder verlassen, sodass er den Kontakt zu einer Kommissarin, die in den Fall einbezogen wurde, aufnimmt. Indizien deuten darauf hin, dass ein Nachbar mit den Vorfällen in Verbindung stehen könnte.

Quelle: Betroffene