Chronik: Nürnberg

Rassistisch beleidigt und geschlagen

Am 06.10.2022 ist eine 17-jährige Schülerin im Aufzug am Nürnberger Hauptbahnhof in eine Auseinandersetzung mit drei Fahrgästen geraten. Dabei wurde sie von einer der Frauen rassistisch beleidigt und mit Fäusten geschlagen. Am Bahnsteig angelangt drohte die Betroffene damit die Polizei zu rufen. Daraufhin wurde sie erneut geschlagen und gekratzt. Als die Polizei eintraf waren die Angreifer*innen nicht mehr anwesend.

Quelle: nordbayern.de

Rassistischer und queer-feindlicher Drohbrief

Ein Nürnberger Friseur erhielt am 31.10.2022 einen Drohbrief. Darin äußert sich eine Frau ihm gegenüber queer-feindlich, seinen Mitarbeitenden gegenüber rassistisch und spricht außerdem von Entführungsgedanken. Der Friseurmeister äußert sich zum Vorfall folgendermaßen: „Ich bin in der SPD, lebe seit 30 Jahren schwul, bin verheiratet, engagiere mich sozial und stehe in der Öffentlichkeit. All das macht mich zum Hassobjekt von irgendwelchen Ideologen“. Bereits in der Vergangenheit hatte er diesbezüglich Hassbriefe erhalten, unter anderem auch von der AfD.

Quelle: franken.de

Streit am Nürnberger Hauptbahnhof

Am 22.06.22 wurde am Nürnberger Hauptbahnhof ein 30-Jähriger Mann festgenommen, der einen Hitlergruß gezeigt hat. Er war mit einer anderen Person in Streit geraten; warum sie aneinandergerieten ist noch unklar. Den Mann erwartet eine Strafe wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen.

Quelle: SZ

LGBTIQ*-feindlicher Angriff

Am 27.06.22 verabschiedet sich ein junger Mann am Nürnberger Hauptbahnhof von seinem Partner. Danach wird er von einem unbekannten Mann aggressiv und LGBTIQ*-feindlich auf die Situation der Verabschiedung angesprochen und vom Täter geschubst. Passant*innen beobachten den Angriff, reagieren jedoch nicht. Der Betroffene äußert sich in einem Tweet zu dem Vorfall: „Ich bin an einem Punkt angekommen wo ich keine Lust mehr habe, mir Gedanken zu machen, wenn ich mit meinem Freund in der Öffentlichkeit unterwegs bin. (…) Es darf nicht totgeschwiegen werden, dass Homophobie immer noch ein großes Problem ist. Es reicht einfach“.

Quelle: Nordbayern

Rassistische Beleidigungen auf einem Supermarktparkplatz

Herr G. ist am 17.03.2022 mit seinen Kindern einkaufen. Seine Frau wartet währenddessen auf dem Parkplatz und wird dort aus dem Nichts von einer Passantin massiv rassistisch beschimpft und beleidigt. Sie will keine Anzeige erstatten, auf Grund vorheriger Erfahrungen mit der Polizei. Sie denkt, dass sich dadurch nichts verändern wird.

Durch den Vorfall ist Frau G. psychisch stark belastet.

Quelle: Betroffene

Reichsbürgerin bedroht Nachbarin

Eine Reichsbürgerin bedroht eine Nachbarin nach einem Streit mit einem Messer und einem Pfefferspray. Sie verschanzt sich in der Wohnung und gibt gegenüber der anrückenden Polizei an, im Besitz von Waffen zu sein.

Quelle: Nordbayern