Mehrere bayerische Landtagskandidat*innen der Partei „Die Linke“ haben selbstgebastelte Postkarten erhalten, die als Drohung zu verstehen sind. Darauf zu erkennen waren kryptische Nachrichten, die dem extrem rechten Spektrum zugeordnet werden können, sowie Anspielungen auf prominente Todesfälle und Attentate. Betroffene werten diese Postkarten ganz klar als Einschüchterung, die „insbesondere weibliche Kandidatinnen mundtot machen soll“. Die Drohschreiben sind nicht nur in Bayern, sondern auch in anderen Bundesländern bei Landtagskandidat*innen vor den Wahlen aufgetaucht. Oftmals wurden die Drohschreiben an die Büroadresse geschickt, teilweise aber auch an die Privatadressen. Mehrere Betroffene beschreiben, dass sie sich durch die Polizei und deren teilweise ganz ausbleibende Ermittlungsarbeiten nicht ernst genommen fühlten.
Angriff auf Zugpersonal
Als ein Zugbegleiter am 17.04.2026 während einer ICE-Fahrt zwischen München und Nürnberg beim späteren Täter eine Ticketkontrolle durchführen wollte, schlug ihm dieser mit einem Handy gegen den Kopf und zeigte den Hitlergruß. Der Täter wurde am Hauptbahnhof in Nürnberg festgenommen. Es wird nun...


